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Text 4. Internet in Deutschland (2000)
1 . Teilen Sie den Text in logische Abschnitte. Fassen Sie jeden Abschnitt zusammen: worum geht es darin? Beachten Sie dabei neue W"orter und Redewendungen, die zum Thema „Computer“ passen.
Fast jeder Zweite ist jetzt online: 46,1 Prozent der Bev"olkerung in Deutschland zwischen 14 und 69 Jahren nutzen das Internet regelm"assig, 61,2 Prozent verf"ugen "uber einen Internet-Zugang. Dieses Ergebnis der j"ungsten, siebten Erhebungswelle von Dezember 2000/Januar 2001 pr"asentiert die G + J Electronic Media Service GmbH, eine der f"uhrenden deutschen OnlineVermarktungsgesellschaften, in ihrem aktuellen „Online-Monitor“. F"ur diese repr"asentative Studie untersucht die Gesellschaft f"ur Konsumforschung (GfK) in halbj"ahrlichen Abst"anden seit 1997 die Internetnutzung der Deutschen. Rund 8000 Personen werden jedesmal daf"ur befragt.
Seit der Erhebung der ersten Welle vom November 1997/Januar 1998 bis Anfang 2001 hat sich die Zahl der Online-Nutzer in Deutschland mehr als vervierfacht: von 5,6 Millionen auf 24,2 Millionen. Theoretisch haben heute sogar 32,1 Millionen Menschen die M"oglichkeit, das Internet zu nutzen. Damit liegt Deutschland im europ"aische Vergleich im Mittelfeld. Allein in der Differenz zwischen jenen, die das Web nutzen und denen, die es k"onnten, aber nicht tun, steckt noch ein Potenzial von 8 Millionen Menschen. Von einem Ende des Internet-Booms kann noch keine Rede sein.
Private und berufliche Kommunikation sowie Recherchen f"uhren die meisten ins Netz. Auch die Themenbereiche „Multimedia-Informationen“, „Nachrichten“ und „Reise und Tourismus“ geh"oren zu den Top-10 der Internet-Angebote, f"ur die sich knapp die H"alfte der Surfer begeistern k"onnen. Gegen"uber der letzten Befragung vom Sommer 2000 konnte der E-Commerce stark an Bedeutung zulegen. 57 Prozent der Internet-Nutzer haben im vergangenen Jahr Produkte oder Dienstleistungen online gekauft beziehungsweise kostenpflichtig in Anspruch genommen. Um beachtliche 4,6 Millionen Personen nahm die absolute Zahl der Online-K"aufer zu. Vor allem Eintrittskarten und Geschenkartikel werden zunehmend online bestellt. An der Spitze der per Mausklick georderten Produkte stehen aber wie schon in den Jahren zuvor B"ucher und Musik-CDs, die 5,4 beziehungsweise 3,2 Millionen Menschen online bestellt haben.
Das Internet geh"ort mehr und mehr zum Alltag: Der Anteil derjenigen, die angeben „heute oder gestern“ online gewesen zu sein, liegt mittlerweile bei 46 Prozent. Im Durchschnitt werden t"aglich 69 Minuten im Netz verbracht – eine knappe Viertelstunde mehr als vor einem halben Jahr. Insgesamt sind heute rund 11 Millionen Menschen in Deutschland – etwa jeder f"unfte zwischen 14 und 69 Jahren – t"aglich im Internet.
Der typische User ist m"annlich, ledig, jung, gut ausgebildet: Auch wenn sich die Struktur der Internet-Nutzer insgesamt dem Bild der Gesamtbev"olkerung ann"ahert – noch immer sind die Internetnutzer "uberproportional jung, formal besser gebildet und verf"ugen "uber ein h"oheres Einkommen. Der Anteil der Frauen ist nach wie vor unterrepr"asentiert – immerhin schliessen sie langsam auf: Seit der Erhebung der letzten Welle im Mai/Juni 2000 ergab sich ein leichter Zuwachs weiblicher Surfer von 39,7 auf 42 Prozent. Auch unter den Internet-Shoppern sind sehr viel h"aufiger M"anner anzutreffen, vor allem im Alter zwischen 20 und 29 Jahren nutzen sie das Angebot des E-Commerce. Am h"aufigsten, mit einem Anteil von 60 Prozent, kaufen so genannte „Doppelnutzer“ im Internet ein, das sind User, die das Netz sowohl privat als auch beruflich nutzen. Am zur"uckhaltendsten mit OnlineOrdern sind diejenigen, die angeben, das Internet "uberwiegend beruflich zu nutzen.
Die "alteren Surfer holen auf: Betrachtet man die Verteilung innerhalb der Internet-Nutzerschaft, so erkennt man in den neueren Studien ein „Wandern“ der Verteilung in Richtung der "alteren User. Der Anteil der J"ungeren zwischen 14 und 29 Jahren geht leicht zur"uck, w"ahrend die mittleren und "alteren Altersgruppen zulegen. Dennoch: Die Reichweite des neuen Mediums ist bei den J"ungeren deutlich besser. Das Internet erreicht 76 Prozent der 14-bis 19-J"ahrigen und 66 Prozent der 20-bis 29-J"ahrigen gegen"uber 50 Prozent in der am st"arksten wachsenden Gruppe der 40-bis 49-J"ahrigen und nur 13 Prozent der 60-bis 69-J"ahrigen.
Die Web-Surfer sind ausserdem "uberdurchschnittlich h"aufig ledig (40,4 Prozent) – was sich mit der hohen Reichweite bei den Unter-30-J"ahrigen erkl"aren l"asst.
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